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Reisebedingungen

Reisebedingungen der Firma Schechinger Tours

Sehr geehrte Kunden,

die nachfolgenden Bestimmungen werden, soweit wirksam vereinbart, Inhalt des zwischen dem Kunden und der Firma Schechinger

Tours, Inhaber Walter Schechinger, nachfolgend „ST“ abgekürzt, zu Stande kommenden Reisevertrages. Sie ergänzen die gesetzlichen

Vorschriften der §§ 651a - m BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und die Informationsvorschriften für Reiseveranstalter gemäß §§ 4 - 11 BGBInfoV (Verordnung über Informations- und Nachweispflichten nach bürgerlichem Recht) und füllen diese aus.

Bitte lesen Sie daher diese Reisebedingungen vor Ihrer Buchung sorgfältig durch!

 

1. Abschluss des Reisevertrages / Verpflichtung des Buchenden

1.1. Mit der Buchung (Reiseanmeldung) bietet der Kunde ST den Abschluss

des Reisevertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebots sind die

Reiseausschreibung und die ergänzenden Informationen von ST für die

jeweilige Reise, soweit diese dem Kunden vorliegen.

1.2. Reisevermittler (z.B. Reisebüros) und Leistungsträger (z.B. Hotels,

Beförderungsunternehmen) sind von ST nicht bevollmächtigt,

Vereinbarungen zu treffen, Auskünfte zu geben oder Zusicherungen

zu machen, die den vereinbarten Inhalt des Reisevertrages abändern,

über die vertraglich zugesagten Leistungen des Reiseveranstalters

hinausgehen oder im Widerspruch zur Reiseausschreibung stehen.

1.3. Orts- und Hotelprospekte, sowie Internetausschreibungen, die nicht von

ST herausgegeben werden, sind für ST und deren Leistungspflicht nicht

verbindlich, soweit sie nicht durch ausdrückliche Vereinbarung mit dem

Kunden zum Gegenstand der Reiseausschreibung oder zum Inhalt der

Leistungspflicht von ST gemacht wurden.

1.4. Die Buchung kann mündlich, schriftlich, telefonisch, per Telefax oder

auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) erfolgen. Bei elektronischen

Buchungen bestätigt ST den Eingang der Buchung unverzüglich auf

elektronischem Weg. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine

Bestätigung der Annahme des Buchungsauftrags dar.

1.5. Der Kunde hat für alle Vertragsverpflichtungen von Mitreisenden, für

die er die Buchung vornimmt, wie für seine eigenen einzustehen, sofern

er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung

übernommen hat.

1.6. Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Annahmeerklärung von ST

beim Kunden zustande. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder

unverzüglich nach Vertragsschluss wird ST dem Kunden eine schriftliche

Reisebestätigung übermitteln. Hierzu ist sie nicht verpflichtet, wenn die

Buchung durch den Kunden weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn

erfolgt.

1.7. Weicht der Inhalt der Annahmeerklärung von ST vom Inhalt der Buchung

ab, so liegt ein neues Angebot von ST vor, an das sie für die Dauer von zehn

Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen

Angebots zustande, wenn der Kunde innerhalb der Bindungsfrist ST die

Annahme durch ausdrückliche Erklärung, Anzahlung oder Restzahlung

erklärt.

 

2. Bezahlung

2.1. Nach Vertragsabschluss und nach Aushändigung eines Sicherungsscheines

gemäß § 651k BGB wird eine Anzahlung in Höhe von 10 % des

Reisepreises zur Zahlung fällig. Die Restzahlung wird 4 Wochen vor

Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise

nicht mehr aus dem in Ziffer 8. genannten Grund abgesagt werden kann.

2.2. Dauert die Reise nicht länger als 24 Stunden, schließt sie keine

Übernachtung ein und übersteigt der Reisepreis pro Kunden € 75,- nicht,

so dürfen Zahlungen auf den Reisepreis auch ohne Aushändigung eines

Sicherungsscheines verlangt werden.

2.3. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht

entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, obwohl ST

zur ordnungsgemäßen Erbringung der vertraglichen Leistungen

bereit und in der Lage ist und kein gesetzliches oder vertragliches

Zurückbehaltungsrecht des Kunden besteht, so ist ST berechtigt, nach

Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und den

Kunden mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 5.3 zu belasten.

 

3. Leistungsänderungen

3.1. Änderungen wesentlicher Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt

des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und

vom Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt

wurden, sind nur gestattet, soweit die Änderungen nicht erheblich sind

und den Gesamtzuschnitt

der Reise nicht beeinträchtigen.

3.2. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die

geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

3.3. ST ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen

unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund zu informieren.

3.4. Im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist

der Kunde berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten

oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen

Reise zu

verlangen, wenn ST in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis

für den Kunden aus ihrem Angebot anzubieten.

Der Kunde hat diese

Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die

Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise diesem gegenüber

geltend zu machen.

 

 

4. Preiserhöhung

4.1. ST behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der

Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte

Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung

der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse entsprechend den

nachfolgenden Bestimmungen zu ändern:

4.2. Eine Erhöhung des Reisepreises ist nur zulässig, sofern zwischen

Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate

liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsabschluss

noch nicht eingetreten und bei Vertragsabschluss für ST nicht

vorhersehbar waren.

4.3. Erhöhen sich die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden

Beförderungskosten, insbesondere die Treibstoffkosten, so kann ST den

Reisepreis nach Maßgabe der nachfolgenden Berechnung erhöhen:

a) Bei einer auf den Sitzplatz bezogenen Erhöhung kann ST vom Kunden den

Erhöhungsbetrag verlangen.

b) Anderenfalls werden die vom Beförderungsunternehmen pro

Beförderungsmittel geforderten, zusätzlichen Beförderungskosten durch

die Zahl der Sitzplätze des vereinbarten Beförderungsmittels geteilt. Den

sich so ergebenden Erhöhungsbetrag für den Einzelplatz kann ST vom

Kunden verlangen.

4.4. Werden die bei Abschluss des Reisevertrages bestehenden Abgaben

wie Hafen- oder Flughafengebühren gegenüber ST erhöht, so kann der

Reisepreis um den entsprechenden, anteiligen Betrag heraufgesetzt

werden.

4.5. Bei einer Änderung der Wechselkurse nach Abschluss des Reisevertrages

kann der Reisepreis in dem Umfange erhöht werden, in dem sich die Reise

dadurch für ST verteuert hat.

4.6. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat ST den

Kunden unverzüglich nach Kenntnis von dem Änderungsgrund

zu informieren. Preiserhöhungen sind nur bis zum 21. Tag vor

Reisebeginn eingehend beim Kunden zulässig. Bei Preiserhöhungen

von mehr als 5 % ist der Kunde berechtigt, ohne Gebühren vom

Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens

gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn ST in der Lage ist, eine solche

Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot anzubieten. Der

Kunde hat die zuvor genannten Rechte unverzüglich nach der Mitteilung

von ST über die Preiserhöhung gegenüber ST geltend zu machen.

 

5. Rücktritt durch den Kunden vor Reisebeginn/Stornokosten

5.1. Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten.

Der Rücktritt ist gegenüber ST unter der vorstehend/nachfolgend

angegebenen Anschrift zu erklären. Falls die Reise über ein Reisebüro

gebucht wurde, kann der Rücktritt auch diesem gegenüber erklärt werden.

Dem Kunden wird empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.

5.2. Tritt der Kunde vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so

verliert ST den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann ST, soweit

der Rücktritt nicht von ihr zu vertreten ist oder ein Fall höherer Gewalt

vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt

getroffenen Reisevorkehrungen und ihre Aufwendungen in Abhängigkeit

von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.

5.3. ST hat bei der Berechnung der Entschädigung gewöhnlich ersparte

Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen

der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird nach dem Zeitpunkt des Zugang der Rücktrittserklärung des Kunden

wie folgt berechnet:eisebedingungen

 

Flugpauschalreisen mit Linien- oder Charterflug:

bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 20 %

ab dem 30. Tag vor Reiseantritt 25 %

ab dem 22. Tag vor Reiseantritt 35 %

ab dem 15. Tag vor Reiseantritt 50 %

ab dem 8. Tag vor Reiseantritt 70 %

ab dem 2. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt

der Reise 80 % des Reisepreises;

Eigenanreise, Ferienwohnungen und -häuser / Appartements; Bus- und

Bahnanreise

bis zum 46. Tag vor Reiseantritt 20 %

ab dem 45. Tag vor Reiseantritt 50 %

ab dem 35. Tag vor Reiseantritt 80 %

ab dem 2. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag des Reiseantritts oder bei

Nichtantritt der Reise 90 % des Reisepreises;

Schiffsreisen/Flusskreuzfahrten

bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 20 %

ab dem 30. Tag vor Reiseantritt 35 %

ab dem 22. Tag vor Reiseantritt 50 %

ab dem 15. Tag vor Reiseantritt 75 %

ab dem 2. Tag vor Reiseantritt bis zum Tag des Reiseantritts oder bei Nichtantritt

der Reise 90 % des Reisepreises;

PROPHETICON-Konferenz vom 22.03. – 24.03.2013 in Breckerfeld

Bis 60 Tage vor Reiseantritt 20%

Ab 59 Tage vor Reiseantritt 30%

Ab 49 Tage vor Reiseantritt 50%

Ab dem 46. Tag vor Reiseantritt 90%

 

5.4. Dem Kunden bleibt es in jedem Fall unbenommen, ST nachzuweisen,

dass diesem überhaupt kein oder ein wesentlich niedrigerer Schaden

entstanden ist, als die von ihr geforderte Pauschale.

5.5. ST behält sich vor, anstelle der vorstehenden Pauschalen eine höhere,

konkrete Entschädigung zu fordern, soweit ST nachweist, dass ihr

wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale

entstanden sind. In diesem Fall ist ST verpflichtet, die geforderte

Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen

und einer etwaigen, anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen

konkret zu beziffern und zu belegen.

5.6. Das gesetzliche Recht des Kunden, gemäß § 651 b BGB einen

Ersatzteilnehmer zu stellen, bleibt durch die vorstehenden Bedingungen

unberührt.

 

6. Umbuchungen

6.1. Ein Anspruch des Kunden nach Vertragsabschluss auf Änderungen

hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts,

der Unterkunft oder der Beförderungsart (Umbuchung) besteht nicht. Wird

auf Wunsch des Kunden dennoch eine Umbuchung vorgenommen, kann

ST bei Einhaltung der nachstehenden Fristen ein Umbuchungsentgelt

pro Kunden erheben. Soweit vor der Zusage der Umbuchung nichts

anderes im Einzelfall vereinbart ist, beträgt das Umbuchungsentgelt

jeweils bis zu dem Zeitpunkt des Beginns der zweiten Stornostaffel der

jeweiligen Reiseart gemäß vorstehender Regelung in Ziffer 5. € 25,- pro

Umbuchungsvorgang.

6.2. Umbuchungswünsche des Kunden, die nach Ablauf der Fristen erfolgen,

können, sofern ihre Durchführung überhaupt möglich ist, nur nach

Rücktritt vom Reisevertrag gemäß Ziffer 5.2 bis 5.5 zu den Bedingungen

und gleichzeitiger Neuanmeldung durchgeführt werden. Dies gilt nicht

bei Umbuchungswünschen, die nur geringfügige Kosten verursachen.

 

7. Nicht in Anspruch genommene Leistung

Nimmt der Kunde einzelne Reiseleistungen, die ihm ordnungsgemäß

angeboten wurden, nicht in Anspruch aus Gründen, die ihm zuzurechnen

sind (z. B. wegen vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen zwingenden

Gründen), hat er keinen Anspruch auf anteilige Erstattung des

Reisepreises. ST wird sich um Erstattung der ersparten Aufwendungen

durch die Leistungsträger bemühen. Diese Verpflichtung entfällt, wenn

es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer

Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.

 

8. Rücktritt wegen Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl

8.1. ST kann bei Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl nach Maßgabe

folgender Regelungen zurücktreten:

a) Die Mindestteilnehmerzahl und der späteste Zeitpunkt des Rücktritts

durch ST muss deutlich in der konkreten Reiseausschreibung oder, bei

einheitlichen Regelungen für alle Reisen oder bestimmte Arten von

Reisen, in einem allgemeinen Kataloghinweis oder einer allgemeinen

Leistungsbeschreibung angegeben sein

b) ST hat die Mindestteilnehmerzahl und die spätesten Rücktrittsfrist in

der Buchungsbestätigung anzugeben oder dort auf die entsprechenden

Prospektangaben zu verweisen

c) ST ist verpflichtet, dem Reisenden gegenüber die Absage der Reise

unverzüglich zu erklären, wenn feststeht, dass die Reise wegen

Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl nicht durchgeführt wird.

d) Ein Rücktritt von ST später als 4 Wochen vor Reisebeginn ist unzulässig.

8.2. Der Kunde kann bei einer Absage die Teilnahme an einer mindestens

gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn ST in der Lage ist,

eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Kunden aus ihrem Angebot

anzubieten. Der Kunde hat dieses Recht unverzüglich nach der Erklärung

über die Absage der Reise durch ST dieser gegenüber geltend zu machen.

8.3. Wird die Reise aus diesem Grund nicht durchgeführt, erhält der Kunde auf

den Reisepreis geleistete Zahlungen unverzüglich zurück.

 

9. Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen

9.1. ST kann den Reisevertrag ohne Einhaltung einer Frist kündigen, wenn der

Kunde ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig

stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die

sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist.

9.2. Kündigt ST, so behält sie den Anspruch auf den Reisepreis; sie muss sich

jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile

anrechnen lassen, die sie aus einer anderweitigen Verwendung der nicht

in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihr von

den Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.

 

10. Obliegenheiten des Kunden

10.1. Die sich aus § 651 d Abs. 2 BGB ergebende Verpflichtung zur

Mängelanzeige ist bei Reisen mit ST wie folgt konkretisiert

a) Der Reisende ist verpflichtet, auftretende Mängel unverzüglich der

örtlichen Vertretung von ST (Reiseleitung, Agentur) anzuzeigen und

Abhilfe zu verlangen.

b) Über die Person, die Erreichbarkeit und die Kommunikationsdaten der

Vertretung von ST wird der Reisende spätestens mit Übersendung der

Reiseunterlagen informiert.

c) Ist nach den vertraglichen Vereinbarungen eine örtliche Vertretung oder

Reiseleitung nicht geschuldet, so ist der Reisende verpflichtet, Mängel

unverzüglich direkt gegenüber ST unter der nachstehend angegebenen

Anschrift anzuzeigen.

d) Ansprüche des Reisenden entfallen nur dann nicht, wenn die dem

Reisenden obliegende Rüge unverschuldet unterbleibt.

10.2. Reiseleiter, Agenturen und Mitarbeiter von Leistungsträgern sind nicht

befugt und von ST nicht bevollmächtigt, Mängel zu bestätigen oder

Ansprüche gegen ST anzuerkennen.

10.3. Wird die Reise infolge eines Reisemangels erheblich beeinträchtigt, so

kann der Reisende den Vertrag kündigen. Dasselbe gilt, wenn ihm die

Reise infolge eines solchen Mangels aus wichtigem, ST erkennbarem

Grund nicht zuzumuten ist. Die Kündigung ist erst zulässig, wenn ST

oder, soweit vorhanden und vertraglich als Ansprechpartner vereinbart,

ihre Beauftragten (Reiseleitung, Agentur), eine ihnen vom Reisenden

bestimmte angemessene Frist haben verstreichen lassen, ohne Abhilfe

zu leisten. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe

unmöglich ist oder von ST oder ihren Beauftragten verweigert wird

oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes

Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.

10.4. Bei Gepäckverlust und Gepäckverspätung sind Schäden oder

Zustellungsverzögerungen bei Flugreisen vom Reisenden unverzüglich

an Ort und Stelle mittels Schadensanzeige der zuständigen

Fluggesellschaft anzuzeigen. Fluggesellschaften können die

Erstattungen ablehnen, wenn die Schadensanzeige nicht ausgefüllt

worden ist. Die Schadensanzeige ist bei Gepäckbeschädigung binnen

7 Tagen, bei Verspätung innerhalb 21 Tagen nach Aushändigung,

zu erstatten. Im Übrigen ist der Verlust, die Beschädigung oder die

Fehlleitung von Reisegepäck der Reiseleitung oder der örtlichen

Vertretung von ST anzuzeigen.

 

11. Beschränkung der Haftung

11.1. Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht

Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,

a) soweit ein Schaden des Kunden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig

herbeigeführt wird oder

b) soweit ST für einen dem Kunden entstehenden Schaden allein wegen

eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

11.2. Die deliktische Haftung des Reiseveranstalters für Sachschäden, die

nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den

dreifachen Reisepreis beschränkt. Diese Haftungshöchstsumme gilt

jeweils je Kunden und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende

Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer

Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.

11.3. ST haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden

im Zusammenhang mit Leistungen,

die als Fremdleistungen

lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen,

Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum

ausgeschriebenen Ausgangs- und Zielort), wenn diese Leistungen in der

Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und

unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so

eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar

nicht Bestandteil der Reiseleistungen des Reiseveranstalters sind.

11.4. ST haftet jedoch

a) für Leistungen, welche die Beförderung des Kunden vom

ausgeschriebenen Ausgangsort der Reise zum ausgeschriebenen Zielort,

Zwischenbeförderungen während der Reise und die Unterbringung

während der Reise beinhalten,

b) wenn und insoweit für einen Schaden des Kunden die Verletzung

von Hinweis-, Aufklärungs- oder Organisationspflichten des

Reiseveranstalters ursächlich geworden ist.

 

12. Ausschluss von Ansprüchen

12.1. Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise hat der

Kunde innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen

Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen.

12.2. Die Geltendmachung kann fristwahrend nur gegenüber ST unter der

nachfolgend / vorstehend angegebenen Anschrift erfolgen. Nach

Ablauf der Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn

er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist.

Diese Frist gilt auch für die Anmeldung von Gepäckschäden oder

Zustellungsverzögerungen beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen,

wenn Gewährleistungsrechte aus den §§ 651 c Abs. 3, 651 d, 651 e Abs. 3

und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen

Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, ein Schadensersatzanspruch

wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen nach Aushändigung geltend

zu machen.

12.3. Die vorstehenden Regelungen gelten jedoch nicht für die Anmeldung

von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen bei Gepäck im

Zusammenhang mit Flügen. Diese sind binnen 7 Tagen bei Gepäckverlust,

binnen 21 Tagen bei Gepäckverspätung nach Aushändigung, zu melden.

 

13. Verjährung

13.1. Ansprüche des Kunden nach den §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung

des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen

oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines

gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters

beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf

den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob

fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines

gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters

beruhen.

13.2. Alle übrigen Ansprüche nach den §§ 651c bis f BGB verjähren in einem

Jahr.

13.3. Die Verjährung nach Ziffer 13.1 und 13.2 beginnt mit dem Tag, der dem

Tag des vertraglichen Reiseendes folgt.

13.4. Schweben zwischen dem Kunden und ST Verhandlungen über den

Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist

die Verjährung gehemmt, bis der Kunde oder ST die Fortsetzung der

Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate

nach dem Ende der Hemmung ein.

 

14. Informationspflichten über die Identität des ausführenden

Luftfahrtunternehmens

14.1. ST informiert den Kunden entsprechend der EU-Verordnung zur

Unterrichtung von Fluggästen über die Identität des ausführenden

Luftfahrtunternehmens vor oder spätestens bei der Buchung

über die Identität der ausführenden Fluggesellschaft(en) bezüglich

sämtlicher im Rahmen der gebuchten Reise zu erbringenden

Flugbeförderungsleistungen.

14.2. Steht/stehen bei der Buchung die ausführende Fluggesellschaft(en)

noch nicht fest, so ist ST verpflichtet, dem Kunden die Fluggesellschaft

bzw. die Fluggesellschaften zu nennen, die wahrscheinlich den Flug

durchführen wird bzw. werden. Sobald ST weiß, welche Fluggesellschaft

den Flug durchführt, wird er den Kunden informieren.

14.3. Wechselt die dem Kunden als ausführende Fluggesellschaft genannte

Fluggesellschaft, wird ST den Kunden unverzüglich und so rasch dies

mit angemessenen Mitteln möglich ist, über den Wechsel informieren.

14.4. Die Mitteilung über die ausführenden Fluggesellschaften im Rahmen der

Informationspflicht von ST begründet keinen vertraglichen Anspruch

auf die Durchführung der Luftbeförderung mit der/den genannten

Fluggesellschaft(en), soweit sich ein solcher Anspruch nicht aus einer

vertraglichen oder gesetzlichen Leistungspflicht von ST ergibt. Soweit

dies demnach vertraglich in zulässiger Weise vereinbart ist, bleibt ST ein

Wechsel der Fluggesellschaft ausdrücklich vorbehalten.

14.5. Durch die vorstehenden Bestimmungen und die Unterrichtungen von

ST über einen Wechsel einer Fluggesellschaft bleiben die Ansprüche des

Kunden nach der in Abs. (1) bezeichneten Verordnung, aus sonstigen

anwendbaren EG-Verordnungen sowie sonstige vertragliche oder

gesetzliche Rechte unberührt.

Die entsprechend der EG-Verordnung erstellte „Black List“

(Fluggesellschaften, denen die Nutzung des Luftraumes über den

Mitgliedstaaten untersagt ist.), ist auf den Internet-Seiten von ST

oder direkt über air-ban.europa.eu abrufbar und in den

Geschäftsräumen von ST einzusehen.

 

15. Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften

15.1. ST wird Staatsangehörige eines Staates der Europäischen

Gemeinschaften, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen

von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften vor Vertragsabschluss

sowie über deren evtl. Änderungen

vor Reiseantritt unterrichten.

Für Angehörige anderer Staaten gibt das zuständige Konsulat

Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten

in der Person des Kunden und eventueller Mitreisender (z.B.

Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.

15.2. Der Kunde ist verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der

behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche

Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften.

Nachteile, die aus der Nichtbeachtung

dieser Vorschriften erwachsen, z.

B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt

nicht, wenn ST nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.

15.3. ST haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang

notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, wenn

der Kunde ihn mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass ST

eigene Pflichten schuldhaftverletzt hat.

 

16. Rechtswahl und Gerichtsstand

16.1. Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und ST findet

ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das

gesamte Rechtsverhältnis.

16.2. Soweit bei Klagen des Kunden gegen ST im Ausland für die Haftung des

Reiseveranstalters dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet

wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen, insbesondere hinsichtlich

Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden ausschließlich

deutsches Recht Anwendung.

16.3. Der Kunde kann ST nur an dessen Sitz verklagen.

16.4. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Kunden ist der Wohnsitz des

Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, bzw. Vertragspartner

des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen

oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder

gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz

oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht

bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des Reiseveranstalters

vereinbart.

16.5. Die vorstehenden Bestimmungen über die Rechtswahl und den

Gerichtsstand gelten nicht,

a) wenn und insoweit sich aus vertraglich nicht abdingbaren

Bestimmungen internationaler Abkommen, die auf den Reisevertrag

zwischen dem Kunden und ST anzuwenden sind, etwas anderes

zugunsten des Kunden ergibt oder

b) wenn und insoweit auf den Reisevertrag anwendbare, nicht abdingbare

Bestimmungen im Mitgliedstaat der EU, dem der Kunde angehört, für

den Kunden günstiger sind als die nachfolgenden Bestimmungen oder

die entsprechenden deutschen Vorschriften.

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Reiseveranstalter ist:

Firma Schechinger-Tours,

Einzelfirma; Inhaber Walter Schechinger

Im Kloster 33, 72218 Wildberg-Sulz am Eck

Tel.: 07054/5287, Fax: 07054/7804, E-Mail: info@schechingertours.de

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